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Handreichung für Familienzentren

Familien erleben sich sehr unter Druck, schon bei der Gestaltung des ganz normalen Alltags. Die Zeiten von Arbeit, Kita, Schule, öffentlichem Leben sind nicht aufeinander abgestimmt, die Arbeitswelt erwartet Flexibilität am Arbeitsplatz, auch was die Zeit betrifft, Mobilität, was den Arbeitsort betrifft. Alte soziale Netze, die einspringen und aushelfen wie Großeltern, Freund_innen, Nachbarschaft sind meist nicht mehr vorhanden oder selbst zeitlich nicht disponibel.

Familienzentren können ein erforderliches, neues soziales Netz bieten. Angedockt an einer Kindertagesstätte oder einer Familienbildungsstätte bestimmen die Menschen des Lebensraums rundherum mit ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten, was an Beratungsangeboten, Bildungsangeboten und weiterem entwickelt werden soll. Ein Familienzentrum bietet niedrigschwellige Begegnung und Kommunikation über die Generationen hinweg. So können sich kurzfristig Schicksalsgemeinschaften ergeben, die für alle Beteiligten, besonders die Kinder, Stress auffangen und ein Stück des Dorfes abbilden, das es nach einem afrikanischen Sprichwort braucht, um Kinder zu erziehen. Familienzentren haben einen gemeinsamen Rahmen, aber jedes einzelne sieht anders aus, weil es sich passgenau aus Dorf, der Kleinstadt, der Stadt, dem Stadtteil entwickelt, wo es angesiedelt ist.

Eine zukunftsweisende Form kirchlicher Arbeit! Lassen Sie sich von der Handreichung inspirieren! Wenn Beratung, Begleitung, Auskunft gewünscht wird, melden Sie sich gerne bei der Fachstelle Familien oder einem Mitglied des Netzwerks Familien. Wir kommen gerne zu Ihnen!

Handreichung Familienzentren in der Nordkirche





Das Profil Evangelischer Familienzentren

Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche von Westfalen (Hrsg.)

Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche von Westfalen

Leitsätze - Herausforderungen - Ansprüche - Umsetzungen

In der engen Vernetzung und bedarfsorientierten Weiterentwicklung der verschiedenen Angebote zu einem evangelischen Familienzentrum liegt die Chance, Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebensphasen frühzeitig zu erreichen und ihnen in einem umfassenden System Begleitung und Unterstützung sowie Halt und Gemeinschaft anbieten zu können.

In den Familienzentren kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Für die evangelische Gemeindearbeit können die Familienzentren deshalb als Zukunftszentren der Begegnung und des Miteinanders eine besondere Rolle spielen. Evangelische Familienzentren wollen die Menschen stärken, die zu ihnen kommen. Sie sind dazu bereit, Menschen bei der Sinn- und Perspektivsuche zu begleiten und zu unterstützen.

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Beratung und Unterstützung der Entwicklung evangelischer Familienzentren in Westfalen und Lippe

Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche von Westfalen (Hrsg.)

Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche von Westfalen

Um Sie bei der Weiterentwicklung Ihrer Einrichtungen zu Evangelischen Familienzentren und bei der Kooperation mit Familienzentren zu unterstützen, möchten wir Sie mit diesem Papier über die Angebote Ihres Spitzenverbandes, der diakonischen Fachverbände (insbesondere des Ev. Fachverbandes für Kindertageseinrichtungen evta.) und der örtlichen Fachberatungen für Kindertageseinrichtungen informieren.

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Rahmenkonzept Familienzentren

in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)
Was die Chancen von evangelischen Familienzentren sind, welche Modelle es gibt, was Vernetzung braucht und eine Checkliste der ersten Schritte finden sich in dieser Rahmenkonzeption.

Download unter: http://www.erwachsenenbildung-ekhn.de/